Immobilienpreise Münster · stand August 2026
Immobilienpreise in Münster 2026
Amtliche Kaufpreise, fünf Regionalzonen, Bodenrichtwerte und aktuelle Marktmodelle für Eigentümer in Münster.
Münster gehört zu den transparentesten, aber zugleich differenziertesten Immobilienmärkten in Nordrhein-Westfalen. 2025 wurden 2.913 Kauffälle mit 1,471 Milliarden Euro Geldumsatz registriert. Die Aussagekraft entsteht jedoch erst unterhalb dieses Gesamtmarktes: Freistehende Häuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Neubauwohnungen, gebrauchte Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Baugrundstücke folgen jeweils einer eigenen Preislogik. Hinzu kommen fünf amtliche Regionalzonen sowie die Wohnlageklassen sehr gut, gut, mittel und einfach.
Datenbasis: Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Münster, Berichtsjahr 2025, BORIS.NRW, aktuelle Veröffentlichungen der Stadt Münster sowie fünf am 19. August 2026 überprüfte Online-Preisquellen.
Gesamtmarkt 2025
2.913 Kauffälle und 1,471 Milliarden Euro Geldumsatz
Die Vertragszahl erreichte 2025 den höchsten Stand der vergangenen Dekade. Rund 60 Prozent der Transaktionen entfielen auf Wohnungs- und Teileigentum, während rund 59 Prozent des Geldumsatzes bei bebauten Grundstücken lagen.
Ein- und Zweifamilienhäuser 2025
700 Verkäufe – aber für die Preisfrage zählen die geeigneten Teilstichproben
2025 wechselten insgesamt rund 700 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Für die detaillierten Durchschnittspreise wurden Ausreißer bereinigt und nur geeignete Fälle verwendet. So entstehen deutlich belastbarere Aussagen nach Gebäudeart.
Freistehende Einfamilienhäuser
Ø 4.113 €/m² · 622.000 €
Der Mittelwert beschreibt typische Bestandsverkäufe. Grundstück, Baujahr, Wohnlage und Modernisierung bleiben für das Einzelhaus entscheidend.
Doppelhaushälften / Reihenendhäuser
Ø 4.263 €/m² · 581.000 €
2025 lag der durchschnittliche Quadratmeterwert dieser Gruppe über dem der freistehenden Häuser – ein gutes Beispiel dafür, warum Gebäudeart und Objektmix mitgedacht werden müssen.
Reihenmittelhäuser
Ø 3.560 €/m² · 442.000 €
Auch innerhalb dieses Segments verändern Bauphase, Grundstück, Modernisierung und Regionalzone die Vergleichbarkeit.
Amtliche Marktbewegung
+3 % im individuellen Wohnungsbau
Der Grundstücksmarktbericht beschreibt die Preise von Immobilien des individuellen Wohnungsbaus 2025 insgesamt als leicht steigend. Das ist eine Marktaussage – kein automatischer Aufschlag auf jedes Münsteraner Haus.
Freistehende Häuser nach Baujahr
2025 lagen veröffentlichte Gruppen zwischen 3.655 und 4.809 €/m²
Die Baujahresauswertung zeigt, wie stark Alter und gleichzeitig gehandelte Objektqualität den Durchschnitt verändern können. Die Werte sind tatsächliche 2025er Kauffälle, aber keine isolierte Baujahresformel.
| Baujahr | Fälle | Ø Grundstück | Ø Wohnfläche | Ø €/m² | Ø Kaufpreis |
|---|---|---|---|---|---|
| bis 1974 | 40 | 701 m² | 149 m² | 4.111 €/m² | 609.000 € |
| 1975–1994 | 20 | 552 m² | 158 m² | 3.655 €/m² | 576.000 € |
| 1995–2009 | 7 | 409 m² | 143 m² | 4.809 €/m² | 692.000 € |
| 2010–2023 | 7 | 577 m² | 159 m² | 4.741 €/m² | 751.000 € |
Ein älteres modernisiertes Haus kann sich deutlich anders verhalten als ein baujahrtypischer Bestand. Umgekehrt kann ein jüngeres Haus durch Grundstück, Mikrolage oder Ausstattungsdefizite unter einer Gruppenkennzahl liegen.
Regionalzonen für Häuser
Der innerstädtische Abstand wird bei allen drei Hausarten sichtbar
Die folgenden Werte kombinieren geeignete Verkäufe aus 2024 und 2025 auf dem Preisniveau 2025. Sie zeigen Mediane und Spannen nach amtlicher Regionalzone – nicht nach Stadtteilnamen.
| Gebäudeart | Zone 3 · innerer Stadtrand | Zone 4 · äußerer Stadtrand | Zone 5 · äußere Stadtteile |
|---|---|---|---|
| Freistehende EFH/ZFH | Median 4.970 €/m² 22 Fälle · 3.150–5.810 | Median 3.670 €/m² 26 Fälle · 2.630–5.680 | Median 3.640 €/m² 116 Fälle · 2.600–5.480 |
| DHH / Reihenendhaus | Median 4.970 €/m² 29 Fälle · 3.120–5.520 | Median 4.040 €/m² 56 Fälle · 2.570–5.360 | Median 4.000 €/m² 105 Fälle · 2.580–5.300 |
| Reihenmittelhaus | Median 4.400 €/m² 10 Fälle · 3.120–5.090 | Median 3.270 €/m² 40 Fälle · 2.550–5.040 | Median 3.290 €/m² 54 Fälle · 2.540–4.740 |
Wichtig: Für die Bewertung teilt der Gutachterausschuss Münster in fünf amtliche Zonen ein – vom Zentrum bis zu den äußeren Stadtteilen. Zusätzlich wird jede Lage als sehr gut, gut, mittel oder einfach eingestuft. Entscheidend ist daher die konkrete Adresse und nicht allein der bekannte Stadtteilname wie Kreuzviertel, Mauritz oder Hiltrup.
Immobilienrichtwerte für Häuser
2026 neue georeferenzierte Richtwerte – bewusst kein einziger „Münster-IRW“
Der Gutachterausschuss hat zum 1. Januar 2026 neue Immobilienrichtwerte für Ein- und Zweifamilienhäuser beschlossen. Sie werden auf einer Karte lagebezogen dargestellt und dürfen nur innerhalb des zugehörigen Modells verwendet werden.
Modellbasis
1.105 geeignete Kauffälle
Die Ableitung basiert auf Kaufpreisen aus 2022 bis 2025 und ausschließlich auf Weiterverkäufen. Neubauten gehören nicht in dieses Immobilienrichtwertmodell.
Normobjekt Haus
Baujahr 1970–<1980
Zusätzlich: Keller vorhanden und mittlere Wohnlage. Abweichungen werden mit den amtlichen Umrechnungskoeffizienten angepasst.
Die Richtwerte sind georeferenziert. Eine einzige Zahl würde genau den Lageunterschied entfernen, den das amtliche Modell abbilden soll. Für das konkrete Grundstück ist der zuständige Kartenwert der Ausgangspunkt.
Eigentumswohnungen 2025
Ersterwerb, Weiterverkauf und Umwandlung sind drei verschiedene Preiswelten
Bei Eigentumswohnungen ist die Trennung besonders wichtig. Stellplätze, Garagen und Tiefgaragenplätze sind in den veröffentlichten Quadratmeterpreisen herausgerechnet.
173 ausgewertete Kauffälle 2025.
845 ausgewertete Kauffälle 2025.
76 ausgewertete Kauffälle 2025.
496,7 Mio. Euro Umsatz über alle Untersegmente.
Wohnungen nach Regionalzone
Weiterverkauf 2025: 3.065 bis 5.772 €/m² – je nach amtlicher Zone
Die Zahl der Fälle ist groß genug, um den Lageeffekt deutlich sichtbar zu machen. Trotzdem bleibt die Regionalzone nur eine Ebene; Baujahr, Größe, Ausstattung und Gebäudezustand wirken zusätzlich.
| Regionalzone | Ersterwerb 2025 | Weiterverkauf 2025 |
|---|---|---|
| Zone 1 · Zentrum | keine Veröffentlichung | 10 Fälle · 5.772 €/m² |
| Zone 2 · zentrumsnah | 34 Fälle · 7.368 €/m² | 208 Fälle · 5.348 €/m² |
| Zone 3 · innerer Stadtrand | 72 Fälle · 6.930 €/m² | 182 Fälle · 4.489 €/m² |
| Zone 4 · äußerer Stadtrand | 28 Fälle · 5.768 €/m² | 186 Fälle · 3.065 €/m² |
| Zone 5 · äußere Stadtteile | 39 Fälle · 5.984 €/m² | 259 Fälle · 3.114 €/m² |
Auffällig: Zone 5 lag beim Neubau 2025 im Durchschnitt leicht über Zone 4. Der Gutachterausschuss weist auf unterschiedliche Objektmischungen hin. Die Zonen sind deshalb keine starre Preisleiter.
Alter und Restnutzungsdauer bei Wohnungen
Im Weiterverkauf kann das Gebäudealter den Zoneneffekt erheblich verändern
Für Wohnungen mit 40 bis 130 m² Wohnfläche veröffentlicht der Gutachterausschuss mittlere Werte nach Regionalzone und Restnutzungsdauer. Das macht sichtbar, warum zwei Wohnungen derselben Zone deutlich auseinanderliegen können.
| Regionalzone | Restnutzungsdauer ≤55 Jahre | Restnutzungsdauer >55 Jahre |
|---|---|---|
| Zone 1 · Zentrum | 6.012 €/m² | weniger als 3 Fälle |
| Zone 2 · zentrumsnah | 4.995 €/m² | 6.075 €/m² |
| Zone 3 · innerer Stadtrand | 4.340 €/m² | 5.505 €/m² |
| Zone 4 · äußerer Stadtrand | 2.803 €/m² | 4.881 €/m² |
| Zone 5 · äußere Stadtteile | 2.961 €/m² | 4.976 €/m² |
Bei älteren Gebäuden können Modernisierungen und Sanierungen die Restnutzungsdauer verlängern. Die Tabelle gilt außerdem nur für Wohnungen in Gebäuden mit mehr als vier Einheiten in altersgerechtem Zustand und ordnungsgemäßer Bauunterhaltung.
Immobilienrichtwerte für gebrauchte Wohnungen
1.752 Kauffälle im neuen 2026er Modell – ebenfalls georeferenziert
Wie bei Häusern gibt es bewusst keinen einzigen stadtweiten IRW. Das Wohnungsmodell bezieht sich ausschließlich auf Weiterverkäufe und wird über lagebezogene Kartenwerte plus Objektfaktoren angewendet.
Normobjekt Wohnung
Baujahr 1960–<1970 · 75–<85 m²
Die Wohnlage des Normobjekts ist mittel, gut oder sehr gut. Der lagebezogene Ausgangswert wird anschließend mit den Objektkoeffizienten angepasst.
Ausgewählte Koeffizienten
Baujahr und Zustand wirken sichtbar
Weitere Faktoren betreffen Wohnfläche, Balkon/Terrasse, Zahl der Einheiten und Wohnlage. Sie dürfen nur modellkonform angewendet werden.
Wohnbauland und Bodenrichtwerte
510, 760 und 1.190 €/m² für individuellen Wohnungsbau – je nach Lagequalität
Die Werte sind gebietstypische, erschließungsbeitragsfreie Bodenrichtwerte und kein einheitlicher Münsteraner Grundstückspreis. Für Geschosswohnungsbau beziehungsweise Wohnen mit geringem Gewerbeanteil gelten deutlich höhere Niveaus.
Gebietstypischer Wert zum 01.01.2026.
Mittleres gebietstypisches Niveau.
Oberes gebietstypisches Niveau.
Durchschnittlicher Betrag der amtlichen Übersicht.
Geschosswohnungsbau / Mischnutzung bis 20 % Gewerbe
760 · 1.370 · 1.890 €/m²
Gebietstypische Bodenrichtwerte für mäßige, mittlere und gute Lage bei WGFZ ca. 1,2 und Geschossen III–V.
Tatsächliche Baulandtransaktionen 2025
40 + 30 Kauffälle
40 Verkäufe baureifen Landes für individuellen Wohnungsbau mit 24,2 Mio. Euro Umsatz; 30 Verkäufe für Geschosswohnungsbau mit 34,2 Mio. Euro Umsatz.
Mehrfamilienhäuser und Anlageimmobilien
67 Kauffälle bilden einen eigenständigen Ertragsmarkt
Bei Mehrfamilienhäusern verschiebt sich die Bewertungslogik. Mieten, Rohertrag, Restnutzungsdauer, Lage und gewerblicher Anteil gewinnen gegenüber der reinen Wohnwirkung deutlich an Gewicht.
Mehrfamilienhäuser · bis 20 % Gewerbeertrag
Ø 3.197 €/m²
Diese Durchschnittswerte dokumentieren einen Markttrend und sind nicht unmittelbar als Einzelbewertung geeignet.
Rohertragsfaktoren
Median 27,2
Für 50 Mehrfamilienhaus-Kauffälle mit bis zu 20 Prozent gewerblichem Rohertrag lag der mittlere Rohertragsfaktor bei 27,9, der Median bei 27,2. Gute und mittlere Wohnlagen unterscheiden sich auch hier.
Aktuelle Online-Preisquellen · Q2 bis August 2026
Fünf Modelle – bei Häusern mehr als 1.100 €/m² Unterschied
Diese Zahlen spiegeln Angebotsbestände, Schätzungen oder statistische Modelle wider. Sie werden bewusst nicht mit der amtlichen Kaufpreissammlung gleichgesetzt.
Häuser in Münster
ca. 4.006–5.140 €/m²Zwischen dem niedrigsten und höchsten der fünf geprüften Modelle liegen rund 1.134 Euro pro Quadratmeter.
Eigentumswohnungen in Münster
ca. 4.044–4.644 €/m²Bei Wohnungen beträgt die Modellspanne rund 600 Euro pro Quadratmeter.
| Anbieter / Modell | Häuser | Wohnungen | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Immowelt | 4.401 €/m² | 4.418 €/m² | 1. Juli 2026 |
| ImmoScout24 | 4.634 €/m² | 4.044 €/m² | Abruf August 2026 |
| Engel & Völkers | 4.006 €/m² | 4.327 €/m² | 2. Juni / Q2 2026 |
| Immoportal | 4.027 €/m² | 4.644 €/m² | 1. August 2026 |
| immoverkauf24 / Sprengnetter | 5.139,84 €/m² | 4.457,92 €/m² | Q2 2026 |
Methodischer Unterschied: Immowelt spricht von geschätzten Preisen, Immoportal und immoverkauf24 von Angebotswerten beziehungsweise Angebotsmodellen. Der Gutachterausschuss wertet notarielle Kaufverträge aus. Dass diese Zahlen voneinander abweichen, ist deshalb erwartbar.
Vier Zahlen – vier unterschiedliche Fragen
3.980, 4.644, 5.772 und 6.615 €/m² können gleichzeitig richtig sein
Gerade Münster zeigt, warum der Begriff „Quadratmeterpreis“ ohne Kontext wenig aussagt.
3.980 €/m²
Amtlicher 2025er Durchschnitt aller geeigneten Wohnung-Weiterverkäufe – ohne Differenzierung nach Lage, Alter oder Größe.
4.644 €/m²
Aktuelles Immoportal-Angebotsmodell für Wohnungen in Münster zum 01.08.2026.
5.772 €/m²
Amtlicher Durchschnitt der zehn Wohnung-Weiterverkäufe in Regionalzone 1 im Jahr 2025.
6.615 €/m²
Amtlicher Durchschnitt der 173 ausgewerteten Neubau-Ersterwerbe 2025.
Neue Quartiere verändern den Vergleich
York und Busso-Peus schaffen zusätzliche moderne Wohnalternativen
Im York-Quartier in Gremmendorf sollen bis 2030 rund 1.800 Wohneinheiten entstehen. Westlich der Busso-Peus-Straße entwickelt die Stadt ein Modellquartier mit bis zu 900 Wohnungen und rund 2.000 wissenschaftsbasierten Arbeitsplätzen.
Für Bestandsverkäufer sind solche Projekte kein automatischer Preisfaktor. Sie verändern aber die Alternativen, die Käufer sehen: Energieeffizienz, Neubaugrundrisse und Quartiersqualität werden stärker gegen Grundstück, eingewachsene Lage, sofortige Verfügbarkeit und bereits vorhandene Ausstattung im Bestand gerechnet.
Die Wirkung hängt davon ab, ob die neue Konkurrenz tatsächlich dieselbe Käufergruppe anspricht und wie weit das Bestandsobjekt bei Lage, Größe, Preis und Nutzung überhaupt vergleichbar ist.
Münsteraner Teilmärkte
Amtliche Regionalzone, statistischer Stadtteil und Viertelbezeichnung sind drei verschiedene Ebenen
Ein Kreuzviertel-Altbau, ein Familienhaus in Gievenbeck oder Hiltrup und ein Objekt in Sentrup können nicht allein über dieselbe Regionalzone erklärt werden. Die amtliche Zone liefert Vergleichsdaten; die tatsächliche Adresse entscheidet über die Mikrolage.
Zentrum / Innenstadtring
Wohnungen und Altbauten werden besonders stark nach Straße, Architektur, WEG, Stellplatz, Modernisierung und Wohnwirkung verglichen.
Mauritz / Osten
Stadthäuser, Wohnungen und Familienhäuser erzeugen innerhalb kurzer Distanzen sehr unterschiedliche Vergleichsgruppen.
Westen
Gievenbeck, Sentrup, Roxel, Nienberge, Mecklenbeck und Albachten unterscheiden sich bei Universitätseinfluss, Grundstück und Bauphasen.
Hiltrup
Der große südliche Markt ist eigennutzer- und familiengeprägt; Grundstück, Kanalbezug, Baualter und Mikrolage differenzieren erheblich.
Südost
Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck verbinden Bestandsmärkte mit neuer Quartiersentwicklung und damit zusätzlichen Käuferalternativen.
Nord / äußere Stadtteile
Coerde, Kinderhaus und Sprakel zeigen besonders deutlich, dass die äußere Regionalzone kein einheitlicher Wohnmarkt ist.
Fünf besonders relevante Vergleichsmärkte
Gievenbeck, Hiltrup, Kreuzviertel, Mauritz und Sentrup verlangen jeweils eine eigene Objektlogik
Diese fünf Bereiche stehen beispielhaft für sehr unterschiedliche Münsteraner Käufermärkte. Familienorientierte Hauslagen, innerstädtischer Altbau und hochwertige universitätsnahe Wohnlagen reagieren verschieden auf Grundstück, Energie, Architektur, WEG-Struktur und Preis.
Eine Rangliste wäre fachlich falsch. Entscheidend ist, welche aktuellen und vergangenen Verkäufe das konkrete Objekt tatsächlich erklären können.
Gievenbeck
Alltagstauglichkeit, Bauphase, Energie, Garten und neue Wohnangebote bestimmen den Käufervergleich.
Gievenbeck genauer ansehen Großer eigenständiger MarktHiltrup
Grundstück, Straße, Kanalbezug, technischer Zustand und unterschiedliche Bauphasen prägen den Preis stärker als ein Stadtmittel.
Hiltrup genauer ansehen Altbau & MikrolageKreuzviertel
Architektur, Sanierungsqualität, Licht, Balkon, Stellplatz und konkrete Straße sind zentrale Differenzierungsmerkmale.
Kreuzviertel genauer ansehen Stadtnah & heterogenMauritz
Wohnungen, Stadthäuser und Familienhäuser verlangen unterschiedliche Vergleichsgruppen innerhalb eines stark nachgefragten Umfelds.
Mauritz genauer ansehen Universität & KlinikumSentrup
Begrenztes Angebot, Lagequalität und anspruchsvolle Käufer erhöhen die Bedeutung von Substanz, Dokumentation und realistischer Preisbegründung.
Sentrup genauer ansehenBedeutung für Eigentümer
Lohnt sich ein Immobilienverkauf in Münster aktuell?
Die hohe Zahl der Transaktionen zeigt einen liquiden Markt. Gleichzeitig bedeutet Transparenz, dass Käufer Preise und Alternativen sehr schnell vergleichen können. Das erhöht die Anforderungen an die Preispositionierung.
2025 stiegen die Preise im individuellen Wohnungsbau insgesamt leicht, gebrauchte Eigentumswohnungen ebenfalls. Dennoch entwickelten sich Mehrfamilienhäuser, Baugrundstücke und einzelne Regionalzonen unterschiedlich.
Eine belastbare Verkaufsentscheidung braucht deshalb nicht „den Münster-Preis“, sondern die richtige Kombination aus Kaufpreissammlung, Regionalzone, Wohnlage, Objektart, Grundstück oder WEG, Modernisierung und aktueller Konkurrenz.
Vor dem Marktstart
Neun Fragen, die Münsteraner Eigentümer vor der Preisfestlegung klären sollten
Die amtliche Datenmenge ist groß. Die Aufgabe besteht darin, die richtige kleine Vergleichsgruppe daraus zu bilden.
Beide Ebenen werden im amtlichen Modell getrennt verwendet.
Freistehend, DHH, REH, RMH, Wohnung oder Anlageobjekt brauchen unterschiedliche Daten.
Die 2025er Tabellen zeigen erhebliche Unterschiede zwischen Bauphasen.
Abweichende Flächen oder ungeklärte Anbauten schwächen Bewertung und Finanzierung.
Technischer Zustand und Restnutzungsdauer können die Vergleichbarkeit deutlich verändern.
Hausgeld, Rücklage, Beschlüsse, Vermietung und Gemeinschaftseigentum gehören zur Preisprüfung.
Die gebietstypischen 510 / 760 / 1.190 €/m² ersetzen die konkrete Zone nicht.
York, Busso-Peus und weitere Quartiere verändern den sichtbaren Wettbewerb regional.
Amtliche Daten, Objektqualität und aktuelle Konkurrenz müssen gemeinsam plausibel sein.
Marktpreiseinschätzung durch KEER IMMOBILIEN
So wird aus Münsters Datenfülle eine objektbezogene Bewertung und Preisstrategie
Die Herausforderung besteht nicht darin, weitere Zahlen zu finden, sondern die unpassenden Zahlen konsequent auszusortieren.
Objekt vollständig erfassen
Wohnfläche, Grundstück, Baujahr, Unterlagen, WEG-Daten und rechtliche Besonderheiten werden aufgenommen.
Regionalzone und Mikrolage bestimmen
Amtliche Zone, Wohnlageklasse, statistischer Stadtteil und tatsächliche Straßenlage werden voneinander getrennt.
Passende Kaufpreisgruppe auswählen
Gebäudeart, Bauphase, Neubau/Bestand und Vermietungsstatus bestimmen, welche amtlichen Daten wirklich passen.
IRW und Bodenwert modellkonform nutzen
Georeferenzierte Richtwerte werden als Ausgangspunkt verwendet und anhand der konkreten Merkmale angepasst.
Aktuellen Wettbewerb prüfen
Portalangebote und neue Quartiere zeigen, welche Alternativen Käufer zum Vermarktungszeitpunkt sehen.
Preisstrategie festlegen
Aus Marktwert, Zielgruppe und Wettbewerb entsteht eine nachvollziehbare Position für den ersten Marktauftritt.

Ihre Einordnung vor Ort
Münster hat genug Daten, um sehr genau zu arbeiten – und genau deshalb sollte man keine Durchschnittszahl überdehnen.
Der Marktbericht liefert Kaufpreise bis hinunter zu Gebäudeart, Regionalzone, Bauphase und Restnutzungsdauer. Das ist eine starke Grundlage, wenn die konkrete Immobilie zuerst sauber eingeordnet wird.
Für mich ist deshalb nicht entscheidend, den höchsten verfügbaren Quadratmeterwert zu finden. Entscheidend ist die Vergleichsgruppe, die ein Käufer, eine Bank und eine sachliche Marktprüfung für genau dieses Objekt nachvollziehen können.
- amtliche Kaufpreise, Richtwerte und Angebotsmodelle methodisch sauber getrennt
- Regionalzone, Mikrolage, Objektart und Modernisierung objektbezogen eingeordnet
- direkter Kontakt zu Jürgen Keer als verantwortlichem Ansprechpartner
Häufige Eigentümerfragen
Immobilienpreise in Münster seriös eingeordnet
Die Antworten unterscheiden tatsächliche Kaufpreise, Regionalzonen, Immobilienrichtwerte, Bodenwerte und aktuelle Angebotsmodelle.
Wie aktiv war der Münsteraner Immobilienmarkt 2025?
Wie viele Ein- und Zweifamilienhäuser wurden 2025 verkauft?
Wie hoch war der durchschnittliche Preis eines freistehenden Einfamilienhauses?
Warum waren Doppelhaushälften und Reihenendhäuser pro Quadratmeter teurer?
Wie stark unterscheiden sich die Regionalzonen bei Häusern?
Was ist ein Münsteraner Immobilienrichtwert?
Wie teuer waren neue Eigentumswohnungen 2025?
Wie teuer waren gebrauchte Eigentumswohnungen?
Warum kann eine ältere Wohnung in Zone 2 trotzdem über 6.000 €/m² liegen?
Wie funktioniert das Immobilienrichtwertmodell für gebrauchte Wohnungen?
Wie hoch sind typische Bodenrichtwerte für Einfamilienhausgrundstücke?
Wie aktiv war der Wohnbaulandmarkt 2025?
Wie groß ist der Markt für Mehrfamilienhäuser?
Warum liegen Online-Portale bei Häusern zwischen etwa 4.006 und 5.140 €/m²?
Welche aktuellen Portalwerte werden für Wohnungen genannt?
Welche Bedeutung haben Kreuzviertel, Mauritz oder Sentrup für die Bewertung?
Verändern York-Quartier und Busso-Peus die Preise bestehender Immobilien?
Ist 2026 ein guter Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf in Münster?
Weiterführende Informationen
Vier Wege, wenn Sie tiefer einsteigen möchten
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Immobilienpreise
Wie Zinsen, Angebot, Nachfrage und Objektqualität die Entwicklung von Immobilienpreisen beeinflussen.
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Hinweis zur Aussagekraft: Sämtliche Preisangaben dienen der allgemeinen Orientierung. Amtliche Durchschnittspreise beruhen auf geeigneten Kaufpreisen; Regionalzonen und Immobilienrichtwerte sind Modellbestandteile; Bodenrichtwerte sind zonenbezogen; Online-Werte bilden Schätz-, Angebots- oder Modellmärkte ab. Die Inhalte stellen weder ein Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB noch eine verbindliche Kaufpreisprognose dar.
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