Immobilienpreise Stadtlohn · Stand November 2026

Immobilienpreise in Stadtlohn 2026

Was tatsächlich gezahlte Kaufpreise über Häuser und Wohnungen in Stadtlohn aussagen – und welche Faktoren für den Verkauf der eigenen Immobilie zählen.

Von der Innenstadt an der Berkel über Owwering und die Wohnbereiche am Richterskamp bis zu den Bauerschaften sind die Ausgangslagen für Eigentümer verschieden. Der Grundstücksmarktbericht 2026 enthält für Stadtlohn tatsächlich erzielte Hauspreise nach drei Baujahresgruppen sowie eine gesonderte Auswertung von sieben Eigentumswohnungen. Wir erklären, was diese Zahlen über den Markt verraten, wie amtliche Richtwerte und Online-Modelle zu verstehen sind und wo bei der eigenen Immobilie genauer hingesehen werden sollte.

 

Datenbasis: Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses Kreis Borken (Kaufjahr 2025), amtliche Richtwerte zum 1. Januar 2026 sowie fünf getrennt datierte Online-Preisquellen.

Immobilienrichtwert Häuser 2.570 €/m² Amtlicher Richtwert für das definierte Normhaus in Stadtlohn zum 1. Januar 2026.
Eigentumswohnungen 2025 Ø 3.680 €/m² Amtlicher Durchschnitt aus sieben geeigneten Stadtlohner Verkäufen.
Online-Modelle Häuser 2.250–2.761 €/m² Online-Angebots- und Modellwerte aus unterschiedlichen Erhebungen, keine beurkundeten Kaufpreise.
Stadtlohn als Wohn- und Immobilienstandort im Westmünsterland
Entscheidend für Eigentümer Wie viel ein Haus wert ist, hängt in Stadtlohn auch von seiner konkreten Lage ab. Innenstadt und Berkelumfeld, Owwering, die Wohngebiete rund um Richterskamp sowie die Außenlagen stellen unterschiedliche Anforderungen an Vergleichsfälle, Unterlagen und Preisstrategie.
Die Kaufpreissammlung zeigt abgeschlossene Verkäufe. Ein einzelner Angebotspreis muss trotzdem Objektart, Zustand, Lage und aktuelle Nachfrage berücksichtigen.

 

Was der amtliche Marktbericht für Stadtlohn zeigt

194 Kaufverträge und 69,81 Millionen Euro Umsatz in Stadtlohn

Von den 194 registrierten Verträgen entfielen 99 auf bebaute und 37 auf unbebaute Grundstücke, weitere 27 auf Wohnungs- und Teileigentum sowie 31 auf Erbbaurechte und Erbbaurechtsgrundstücke. Gerade diese Aufteilung ist wichtig: Der Gesamtumsatz von 69,81 Millionen Euro ist kein Maßstab für die Preisentwicklung eines typischen Einfamilienhauses.

Kaufverträge Stadtlohn 194 Registrierte Verträge über bebaute und unbebaute Grundstücke, Erbbaurechte sowie Wohnungs- und Teileigentum. In der Gesamtzahl sind auch Bauland, Erbbaurechte und Teileigentum enthalten.
Geldumsatz Stadtlohn 69,8 Mio. € Der gesamte registrierte Geldumsatz belief sich 2025 auf 69.814.636 Euro. Davon entfielen 45,62 Mio. Euro auf bebaute Grundstücke und 7,02 Mio. Euro auf Wohnungs- und Teileigentum.
Bebaute Grundstücke 99 Verträge über bebaute Grundstücke wurden 2025 in Stadtlohn registriert. Dazu gehören auch andere Wohngebäude und nicht ausschließlich zum Wohnen bestimmte Objekte.
Wohnungs- & Teileigentum 27 Verträge entfielen auf Wohnungs- und Teileigentum. Sieben geeignete Wohnungskäufe bilden die Grundlage der veröffentlichten Wohnungs-Quadratmeterpreise.

Aus Eigentümersicht gelesen

Was die tatsächlich erzielten Kaufpreise für Eigentümer bedeuten

Drei ausgewertete Haus-Baujahresgruppen zeigen, wie stark Gesamtpreise schon wegen Baujahr, Wohn- und Grundstücksfläche auseinanderliegen können. Ein Eigentümer sollte deshalb zuerst nach der passenden Objektart und Baualtersklasse fragen – und anschließend prüfen, was Modernisierungen, Rechte und die konkrete Straße für seine Immobilie verändern.

Freistehende Häuser · Baujahr 1950–1974 Ø 241.000 €

Drei ausgewertete Verkäufe: mittleres Baujahr 1968, durchschnittlich 143 m² Wohnfläche, 670 m² Grundstück und 1.675 €/m² Wohnfläche.

Häufig hängt die Vergleichbarkeit hier davon ab, welche Maßnahmen an Dach, Fenstern, Leitungen und Heizung tatsächlich ausgeführt und belegt wurden.
Freistehende Häuser · Baujahr 1975–1994 Ø 364.000 €

Fünf ausgewertete Verkäufe: mittleres Baujahr 1984, durchschnittlich 170 m² Wohnfläche, 657 m² Grundstück und 2.165 €/m².

Fünf Verträge sind eine wertvolle Vergleichsgröße, ersetzen aber weder den Nachweis über Modernisierungen noch eine Betrachtung der konkreten Lage.
Freistehende Häuser · Baujahr 1995–2009 Ø 425.000 €

Drei ausgewertete Verkäufe: mittleres Baujahr 2001, durchschnittlich 161 m² Wohnfläche, 495 m² Grundstück und 2.648 €/m².

Auch hier entscheidet der tatsächliche Zustand und nicht nur das Baujahr – etwa bei Energiestandard, Grundriss und später vorgenommenen Änderungen.
Eigentumswohnungen · Stadtlohn 2025 Ø 3.680 €/m²

Sieben geeignete Verkäufe: mittleres Baujahr 2020, durchschnittlich 77 m² Wohnfläche und eine registrierte Spanne von 2.322 bis 4.044 €/m².

Der Durchschnitt wird von vergleichsweise jungen Wohnungen geprägt. Eine ältere Bestandswohnung benötigt einen anderen Vergleich.
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Warum elf ausgewertete Hauskäufe noch keine Preisliste ergeben

Die drei Hausgruppen beruhen insgesamt auf elf ausgewerteten Verträgen, jeweils nur drei bis fünf pro Baujahresgruppe. Der Bericht lässt aus den Durchschnittspreisen ausdrücklich keine Rückschlüsse auf den Modernisierungsgrad zu. Auch die sieben ausgewerteten Wohnungskäufe werden vom konkreten Objektmix beeinflusst. Deshalb sollten weder die höchsten Kaufpreise noch eine einzelne Quadratmeterzahl zur Preisvorgabe werden.

Die aktuelle Lage

 

Was aus den Stadtlohner Verkaufszahlen für den eigenen Angebotspreis folgt

Amtliche Kaufpreisdaten für Stadtlohn erlauben eine Einordnung nach Gebäudetyp und Baujahr. Bei Häusern von 1950 bis 1974 wurden im Mittel 241.000 Euro bezahlt; für die Baujahre 1995 bis 2009 waren es 425.000 Euro. Die durchschnittlichen Wohnflächen und Grundstücke unterscheiden sich dabei – die Gesamtsummen sind deshalb nicht unmittelbar vergleichbar.

Für ein Verkaufsangebot müssen die Kaufpreise anschließend mit dem passenden Immobilienrichtwert, dem baulichen Zustand und tatsächlich konkurrierenden Angeboten abgeglichen werden. Gerade bei älteren Bestandsimmobilien kommt es dabei auf nachvollziehbare Modernisierungen und den verbleibenden Investitionsbedarf an.

Tatsächlich beurkundete Verkäufe in Stadtlohn

Welche Hauspreise in Stadtlohn tatsächlich bezahlt wurden

Die Tabelle enthält ausschließlich geeignete notarielle Kaufverträge aus Stadtlohn im Kaufjahr 2025. Je Baujahresgruppe werden Fallzahl, durchschnittliche Wohn- und Grundstücksgröße sowie die erzielten Kaufpreise angegeben. Die Zahlen bleiben Orientierungswerte für Vergleichsobjekte, keine individuellen Wertgutachten.

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in Stadtlohn

Der ausgewiesene Quadratmeterpreis bezieht sich auf die Wohnfläche, einschließlich des Bodenwertanteils im Kaufpreis. Er ist weder ein reiner Gebäudepreis noch der ursprüngliche Angebotspreis.

Baujahresgruppe Fälle Durchschnittsobjekt Ø €/m² Wohnfläche Ø Kaufpreis
1950–1974 3 Baujahr 1968 · 670 m² Grundstück · 143 m² Wohnfläche 1.675 €/m² 241.000 €
1975–1994 5 Baujahr 1984 · 657 m² Grundstück · 170 m² Wohnfläche 2.165 €/m² 364.000 €
1995–2009 3 Baujahr 2001 · 495 m² Grundstück · 161 m² Wohnfläche 2.648 €/m² 425.000 €

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses Kreis Borken, Kaufjahr 2025. Für weitere Baujahresgruppen wird für Stadtlohn keine eigene kommunale Durchschnittszeile veröffentlicht. Fehlende Werte sind deshalb bewusst nicht ergänzt.

Eigentumswohnungen in Stadtlohn

Sieben Wohnungskäufe – und ein ungewöhnlich junges Durchschnittsobjekt

Durchschnitt 20253.680 €/m²
Registrierte Spanne2.322–4.044 €/m²
Mittlere Wohnfläche77 m²
Mittleres Baujahr2020

Die sieben geeigneten Kaufverträge ergaben durchschnittlich 3.680 Euro je Quadratmeter. Weil die Wohnungen im Mittel aus dem Baujahr 2020 stammen, ist dieser Wert für ältere Eigentumswohnungen nur bedingt vergleichbar. Zusätzlich müssen Eigentümergemeinschaft, Rücklagen, Hausgeld und beschlossene Arbeiten berücksichtigt werden.

Amtliche Richtwerte zum 1. Januar 2026

Amtliche Richtwerte: Häuser 2.570 €/m², Wohnungen 2.740 €/m²

IRW Ein-/Zweifamilienhaus2.570 €/m²
IRW Wohnungseigentum2.740 €/m²
Bodenpreisindex Stadtlohn147
Veränderung 20250,0 %

Der Haus-Immobilienrichtwert von 2.570 Euro je Quadratmeter gilt für ein freistehendes Normhaus mit festgelegtem Baualter, Wohnflächen- und Grundstücksbereich, Keller und mittlerer Ausstattung. Der Wohnungsrichtwert von 2.740 Euro je Quadratmeter gilt ebenfalls für ein definiertes Vergleichsobjekt. Die amtlichen Umrechnungskoeffizienten und besondere Objektmerkmale müssen vor einer Preisableitung berücksichtigt werden. Der Bodenpreisindex 147 beschreibt allein die Entwicklung des betreffenden Wohnbaulandniveaus, nicht einen Kaufpreis in Euro.

Online-Preisquellen · Einzelstichtage in der Tabelle

Warum die Online-Quadratmeterpreise für Stadtlohn auseinanderliegen

Fünf Anbieter veröffentlichen unterschiedliche Modell- und Angebotswerte für Stadtlohn. Diese sind keine notariellen Kaufpreise und unterscheiden sich bei Datenbasis, Objektmix und Erhebungszeitpunkt. Gerade bei Wohnungen können wenige neuere Objekte das ausgewiesene Preisniveau deutlich verschieben.

Häuser in Stadtlohn

ca. 2.250–2.761 €/m²

Die fünf Anbieter liegen bei Häusern um 511 Euro je Quadratmeter auseinander. Diese Differenz ist kein Preisspielraum für ein bestimmtes Haus, sondern Ausdruck verschiedener Berechnungsgrundlagen.

Eigentumswohnungen in Stadtlohn

ca. 2.200–2.957 €/m²

Bei Wohnungen beträgt der Abstand der Modelle 757 Euro pro Quadratmeter. Er sagt nichts darüber aus, welcher Preis für eine ältere Eigentumswohnung in Stadtlohn erzielbar wäre.

Anbieter / Modell Häuser Wohnungen Datenstand
Immowelt 2.250 €/m² 2.210 €/m² 1. Oktober 2026
ImmoScout24 2.761 €/m² 2.397 €/m² Abruf 1. November 2026; Modellstichtag nicht angegeben
Engel & Völkers 2.633 €/m² 2.721 €/m² 26. Oktober 2026
Immoportal 2.318 €/m² 2.957 €/m² 1. September 2026
Homeday 2.250 €/m² 2.200 €/m² 3. Quartal 2026

Für Eigentümer entscheidend: Die Tabelle zeigt Modell- beziehungsweise Angebotswerte und jeweils den erkennbaren Datenstand; bei ImmoScout24 ist nur der Abruf dokumentiert. Bei Engel & Völkers nutzen wir die ausdrücklich als Haus- und Wohnungspreise gekennzeichneten Detailwerte, weil andere Kennzahlen auf derselben Seite abweichen. Für die Preisfindung sind die amtlichen Stadtlohner Verkäufe und die Eigenschaften der eigenen Immobilie ausschlaggebender als einzelne Portalzahlen.

Die häufigste Ursache falscher Preisvergleiche

Tatsächlicher Kaufpreis, Richtwert und Angebotspreis: drei verschiedene Größen

In Stadtlohn stehen für viele Eigentümer drei Arten von Informationen nebeneinander: beurkundete Verkäufe, aus der Kaufpreissammlung abgeleitete Immobilienrichtwerte und gegenwärtige Angebots- beziehungsweise Modellpreise. Sie dürfen nicht als dieselbe Art von Marktpreis gelesen werden.

01

Online- und Portalmodell

Ein Anbieterwert aus Inseraten oder einem eigenen statistischen Verfahren. Er zeigt die Größenordnung eines Angebotsmarkts, aber nicht, welchen Kaufpreis eine bestimmte Immobilie tatsächlich erzielen wird.

02

Beurkundete Kaufpreise und amtliche Richtwerte

Die kommunalen Kaufverträge dokumentieren real erzielte Preise. Der Immobilienrichtwert leitet daraus einen normierten Vergleichswert ab. Beides ist wertvoll, muss aber anhand des jeweiligen Objekts richtig angewendet werden.

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Marktfähiger Angebotspreis

Der öffentlich angesetzte Preis soll das Haus verständlich, finanzierbar und wettbewerbsfähig am Markt positionieren. Dazu zählen der tatsächlich begründbare Wert, der Zustand und die zum Vermarktungszeitpunkt verfügbaren Alternativen.

Der individuelle Immobilienwert

Warum ähnliche Immobilien in Stadtlohn unterschiedliche Preise erzielen

In Stadtlohn sind Lageunterschiede häufig sehr konkret: kurze Wege zur Innenstadt, unterschiedliche Baugebiete rund um Owwering oder Richterskamp, die Nähe zur Berkel und außenliegende Grundstücke mit Nebengebäuden verändern die Vergleichsgruppe. Hinzu kommen die technischen und rechtlichen Eigenschaften.

01

Mikrolage

Zwischen zentralen Straßen, den Wohngebieten am Owwering und ruhigen Randlagen können Verkehrsbezug, Grundstückszuschnitt, Erreichbarkeit und das unmittelbare Umfeld ganz unterschiedlich auf Kaufinteressenten wirken.

02

Objektart und Grundriss

Die amtliche Kaufpreistabelle betrifft ausdrücklich freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser. Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen verlangen eigene Vergleichsmaßstäbe und eine Prüfung des Grundrisses.

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Zustand und Modernisierung

Gerade bei Häusern aus den amtlich erfassten Baujahresgruppen sind nachweisbare Maßnahmen an Dach, Fenstern, Heizung, Leitungen und Bädern für die Einordnung wichtig – einschließlich ihres Ausführungsjahrs.

04

Energieeffizienz

Energieausweis, Heizsystem und dokumentierte Dämmung beeinflussen, wie Käufer die laufenden Kosten und spätere Investitionen kalkulieren. Die kommunale Wärmeplanung ist dabei Orientierung, keine Zusage für einen Netzanschluss.

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Grundstück und Außenbereich

Bei Außenlagen und Bauerschaften können Grundstücksgröße, zulässige Nutzung, Zufahrt, Nebengebäude und tatsächlicher Flächenstatus den Vergleich stark verändern. Nicht jede vorhandene Fläche ist rechtlich Wohnfläche.

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Rechtliche Merkmale

Erbbaurechte machen in Stadtlohn einen eigenen Teil des Vertragsgeschehens aus. Hinzu kommen bei Einzelobjekten Grundbuchrechte, Baulasten, Mietverhältnisse, Genehmigungen und die rechtlich zulässige Nutzung von An- und Nebengebäuden.

Innenstadt, Wohnquartiere und Bauerschaften

 

Wie Stadtlohner Wohnlagen den Immobilienwert beeinflussen

Die Innenstadt mit der Berkel und die Wohnquartiere in Owwering, Richterskamp, entlang der Hengelerstraße oder am Alten Dyk unterscheiden sich in Bebauungsplänen, Grundstücksgrößen und Alltagswegen. In Büren, Wenningfeld und anderen Außenlagen kommen häufig zusätzliche baurechtliche und nutzungsbezogene Fragen hinzu.

Eine städtische Preisrangfolge wäre nicht seriös. Besonders wichtig sind die jeweilige Straße, die tatsächlichen Baugenehmigungen, der technische Zustand und die Nutzbarkeit von Grundstück und Gebäuden. Die folgenden Karten zeigen relevante Prüfbereiche – keine behaupteten Preiszonen.

Immobilie verkaufen in Stadtlohn – Wohnbereiche und lokale Markteinordnung
Die Wohnbereiche dienen als Orientierung: Ein Vergleich muss zur jeweiligen Straße, Bauweise und Grundstückssituation passen.

Bedeutung für Eigentümer

Was die Stadtlohner Marktlage für Eigentümer bedeutet

In Stadtlohn wurden 2025 insgesamt 194 Kaufverträge mit 69,81 Millionen Euro Umsatz abgeschlossen. Davon betrafen 99 bebaute Grundstücke. Das belegt Verkäufe am Markt, sagt aber noch nicht, wie die Nachfrage nach einem bestimmten Einfamilienhaus in Owwering oder einer Wohnung im Innenstadtbereich aussieht.

Die drei amtlichen Hauspreisgruppen umfassen jeweils nur drei bis fünf Verkäufe. Entscheidend sind deshalb die Vergleichbarkeit der ausgewerteten Objekte, der eigene Modernisierungsstand und die aktuelle Konkurrenz im passenden Wohnbereich.

Vor einer Veröffentlichung sollte klar sein, welche Unterlagen das Objekt belegen, welchen Investitionsaufwand Interessenten erkennen und welcher Angebotspreis sachlich begründbar ist. Ob überhaupt verkauft werden soll, bleibt eine persönliche Entscheidung des Eigentümers.

Bevor ein Preis veröffentlicht wird

Sechs Fragen, die Eigentümer in Stadtlohn vor dem Verkauf klären sollten

Die Stadtlohner Kaufpreisdaten zeigen nur einen Teil des Bildes. Für die eigene Immobilie müssen Lage, technische Merkmale und rechtliche Grundlagen so dokumentiert sein, dass Käufer und finanzierende Banken die Angaben prüfen können.

01
Sind Wohn- und Nutzflächen belastbar?

Wohnflächenberechnungen sollten zu Grundrissen und genehmigter Nutzung passen. Dachausbauten oder Anbauten sind nicht automatisch als Wohnfläche anzusetzen.

02
Welche Modernisierungen sind belegt?

Belege zu Dach, Fenstern, Heizung, Leitungen und energetischen Maßnahmen erleichtern die Einordnung innerhalb der amtlichen Baujahresgruppen.

03
Welcher Investitionsbedarf bleibt?

Ein realistischer Blick auf Dach, Heizung, Feuchtigkeit und Energiezustand hilft, spätere Preisverhandlungen nicht erst am Ende des Kaufprozesses führen zu müssen.

04
Gibt es rechtliche Besonderheiten?

Grundbuch, Baulasten, Anbaugenehmigungen und gegebenenfalls Erbbaurechtsverträge gehören zu den wichtigen Grundlagen für Bewertung und Finanzierung.

05
Welche Besonderheiten weist die Mikrolage auf?

Die konkrete Straße, mögliche Verkehrseinwirkungen, Stellplätze und die Wege zur Versorgung beeinflussen, welche Angebote in Stadtlohn als Vergleich geeignet sind.

06
Welche Preisposition ist marktfähig?

Der Preis sollte zu den belegbaren Eigenschaften der Immobilie und zu tatsächlich vergleichbaren Angeboten passen, ohne aus einer kleinen Durchschnittsgruppe einen verbindlichen Marktwert abzuleiten.

Marktpreiseinschätzung durch KEER IMMOBILIEN

Wie wir den Wert Ihrer Stadtlohner Immobilie einordnen

Wir führen geeignete Stadtlohner Kaufpreisdaten, die amtlichen Richtwerte, Objektunterlagen und den aktuellen Wettbewerb zusammen. Ziel ist eine nachvollziehbare Einschätzung, nicht ein vermeintlich exakter Wert aus einem Online-Rechner.

Objektdaten prüfen

Bauakte, Flächen, Grundstück, Baujahr, Nutzungen und gegebenenfalls Erbbaurecht werden anhand der vorhandenen Unterlagen erfasst.

Mikrolage analysieren

Wir unterscheiden Innenstadt- und Berkelumfeld, die Wohnbereiche von Owwering und Richterskamp sowie Außenlagen und prüfen die tatsächliche Straße.

Zustand bewerten

Dach, Fenster, Heizung, Grundriss, Zustand und mögliche Folgekosten werden passend zur Baualtersgruppe beurteilt.

Marktdaten abgleichen

Beurkundete Hauskaufpreise, der passende Immobilienrichtwert, die jeweilige Bodenrichtwertzone und aktuelle Angebote werden getrennt geprüft.

Preisstrategie festlegen

Wir leiten eine begründbare Preisposition ab und erläutern, welche Faktoren für die spätere Vermarktung besonders zu beachten sind.

Jürgen Keer, Geschäftsführer von KEER IMMOBILIEN und Ansprechpartner für Stadtlohn

Ihre Einordnung vor Ort

 

Was beim Verkauf in Stadtlohn wirklich den Unterschied macht.

In Stadtlohn lassen sich selbst amtlich belegte Kaufpreise nicht ohne Weiteres auf das eigene Haus übertragen: Die ausgewerteten Objekte unterscheiden sich deutlich in Wohnfläche, Grundstück und Baualter.

 

Mir ist deshalb wichtig, auch die konkrete Straße, den Zustand und vorhandene Unterlagen zu kennen – gerade in den unterschiedlichen Wohnbereichen zwischen Berkel, Owwering und den Außenlagen.

 

Wenn Sie den Verkauf bereits konkret prüfen, finden Sie den vollständigen Ablauf auf unserer Seite Immobilie verkaufen in Stadtlohn.

 

  • amtliche Stadtlohner Kaufpreise, Immobilienrichtwerte und Portalmodelle richtig unterschieden
  • Wohnlage, Modernisierungen, Grundstücksnutzung und relevante Rechte einzeln berücksichtigt
  • persönliche Einschätzung durch Jürgen Keer als verantwortlichen Ansprechpartner
 

Häufige Eigentümerfragen

Antworten auf häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Stadtlohn

Die folgenden Fragen erklären, welche Angaben aus dem amtlichen Marktbericht stammen, was Portaldaten leisten und welche Besonderheiten für Stadtlohner Eigentümer wichtig sind.

Gibt es amtliche Verkaufspreise speziell für Stadtlohn?
Ja. Der Grundstücksmarktbericht 2026 enthält für Stadtlohn drei Gruppen tatsächlich gezahlter Preise für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie eine Auswertung von sieben geeigneten Wohnungskäufen des Jahres 2025. Die amtlichen Richtwerte zum 1. Januar 2026 werden getrennt davon veröffentlicht.
Was kosteten freistehende Häuser in Stadtlohn 2025?
Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser wurden in Stadtlohn durchschnittlich 241.000 Euro (Baujahre 1950–1974), 364.000 Euro (1975–1994) und 425.000 Euro (1995–2009) tatsächlich bezahlt. Die Stichproben umfassen nur drei, fünf beziehungsweise drei Verkäufe. Entscheidend ist deshalb, welche Objekte bei Baujahr, Fläche, Zustand und Lage wirklich vergleichbar sind.
Warum wird für Häuser ab Baujahr 2010 kein eigener Stadtlohner Durchschnitt genannt?
Für Häuser ab Baujahr 2010 enthält die kommunale Tabelle des Berichts keine eigene veröffentlichte Stadtlohner Durchschnittszeile. Aus dem Fehlen dieser Zeile darf weder ein fehlender Markt noch ein bestimmtes Preisniveau abgeleitet werden. Der amtliche Immobilienrichtwert und geeignete weitere Vergleichsdaten sind die sachgerechtere Grundlage.
Was bedeutet der Immobilienrichtwert von 2.570 €/m² für Häuser?
Die 2.570 Euro je Quadratmeter beziehen sich auf ein definiertes freistehendes Normhaus mit festgelegten Merkmalen wie Alter, Wohnfläche, Grundstück, Keller und Ausstattung. Der Wert ist kein pauschaler Kauf- oder Angebotspreis. Abweichungen werden nach dem amtlichen Modell und gegebenenfalls durch eine sachverständige Einordnung berücksichtigt.
Warum liegt der Wohnungsdurchschnitt 2025 bei 3.680 €/m², der Immobilienrichtwert aber bei 2.740 €/m²?
Die 3.680 Euro pro Quadratmeter sind der Durchschnitt aus sieben geeigneten Wohnungskäufen von 2025; das mittlere Baujahr lag bei 2020. Der amtliche Wohnungsrichtwert von 2.740 Euro pro Quadratmeter gilt dagegen für ein normiertes Vergleichsobjekt zum 1. Januar 2026. Eine ältere Wohnung ist nicht automatisch mit der jungen Kaufpreisstichprobe vergleichbar.
Wie aussagekräftig sind drei bis fünf Hausverkäufe oder sieben Wohnungskäufe?
Die Werte sind tatsächlich beurkundet und deshalb aussagekräftiger als frei geschätzte Stadtpreise. Aber bei nur drei bis fünf Hausverkäufen je Baujahresgruppe kann die Zusammensetzung der Stichprobe den Mittelwert stark beeinflussen. Der Gutachterausschuss weist zudem darauf hin, dass sich aus den Durchschnittspreisen der Modernisierungsgrad nicht ablesen lässt.
Warum unterscheiden sich Online-Immobilienpreise für Stadtlohn so deutlich?
Die fünf geprüften Portale nennen für Häuser rund 2.250 bis 2.761 Euro und für Wohnungen 2.200 bis 2.957 Euro je Quadratmeter. Es handelt sich um Modell- und Angebotswerte mit unterschiedlichen Stichtagen, nicht um die notarielle Stadtlohner Kaufpreissammlung. Für eine Verkaufsentscheidung müssen sie auf die konkrete Immobilie bezogen werden.
Was sagen die 194 Kaufverträge in Stadtlohn über meinen Immobilienwert aus?
Die 194 registrierten Kaufverträge aus 2025 verteilen sich auf 99 bebaute und 37 unbebaute Grundstücke, 27 Fälle von Wohnungs- und Teileigentum sowie 31 Erbbaurechtsfälle. Die Zahl beschreibt das Handelsvolumen, nicht den Wert eines bestimmten Hauses. Dafür zählen die wirklich vergleichbaren Verkäufe.
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stadtlohn?
Einen einheitlichen Stadtlohner Bodenrichtwert gibt es nicht. Für ein Grundstück ist die jeweilige Zone in BORIS.NRW samt Nutzung und typischen Grundstücksmerkmalen maßgeblich. Der Wohnbauland-Bodenpreisindex von 147 blieb 2025 gegenüber 2024 unverändert; er ist keine Preisangabe in Euro pro Quadratmeter.
Sind Innenstadt, Owwering, Richterskamp und Außenlagen gleich zu bewerten?
Nein. Schon die Bebauungspläne unterscheiden zwischen Owwering, den Bereichen am Richterskamp und an der Bohnenkampstraße, dem Alten Dyk und weiteren Quartieren. Hinzu kommen die Innenstadt an der Berkel sowie Außenlagen mit eigenen baurechtlichen Fragen. Erst Adresse, Grundstück, Zustand und Vergleichsobjekte erlauben eine belastbare Einordnung.
Sollte ich vor dem Verkauf noch renovieren oder modernisieren?
Nicht jede Renovierung wird beim Verkauf in gleicher Höhe bezahlt. Technische Mängel, Feuchteschäden oder offene Genehmigungsfragen sollten zunächst geklärt werden; rein geschmackliche Modernisierungen bringen nicht automatisch einen entsprechend höheren Preis. Größere Ausgaben sollten vorab objektbezogen auf ihren Nutzen geprüft werden.
Welche Unterlagen sind für eine belastbare Preisermittlung wichtig?
Besonders wichtig sind eine nachvollziehbare Wohnflächenberechnung, Grundrisse, Bau- und Anbaugenehmigungen, Energieausweis, Modernisierungsnachweise sowie Grundbuch- und Baulasteninformationen. Bei Wohnungen kommen Unterlagen der Eigentümergemeinschaft hinzu; bei Außenbereichsgrundstücken sollten auch genehmigte Nutzungen, Zufahrtsrechte und Unterlagen zu Nebengebäuden geklärt werden.
Was ist beim Verkauf eines Hauses in den Stadtlohner Außenlagen wichtig?
Bei Immobilien in Büren, Wenningfeld und anderen Außenlagen können für Wohnhaus, Nebengebäude und Grundstücksflächen unterschiedliche Genehmigungs- und Nutzungsbedingungen gelten. Vor dem Verkauf sollten die zulässige Nutzung, Zufahrt, Erschließung und vorhandene Bauunterlagen geklärt werden. Pauschale Quadratmeterpreise innerörtlicher Wohngebiete sind für solche Objekte nur eingeschränkt vergleichbar.

Hinweis zur Aussagekraft: Sämtliche Preisangaben dienen der allgemeinen Orientierung. Die kommunalen Stadtlohner Hausgruppen beruhen auf drei bis fünf geeigneten Kaufverträgen; die Wohnungsangabe auf sieben Fällen. Die amtlichen Immobilienrichtwerte sind normierte Modellwerte und müssen auf abweichende Objektmerkmale angepasst werden. Online-Werte beruhen auf Angebots- beziehungsweise Modellansätzen und sind keine notariellen Verkaufspreise. Die Inhalte stellen weder ein Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB noch eine verbindliche Kaufpreisprognose dar.

Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der dargestellten Angaben wird keine Gewähr übernommen. Eine Haftung für Schäden aus der Verwendung dieser Angaben ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.