Immobilienpreise Kleve · stand August 2026
Immobilienpreise in Kleve 2026
Amtliche Kaufpreisdaten, Immobilienrichtwert-Modelle, Bodenwerte und aktuelle Angebotswerte für Eigentümer in Kleve.
Kleve gehört zu den aktivsten Immobilienmärkten im nördlichen Kreis Kleve und ist gleichzeitig stark differenziert. Innenstadt und Spoykanal, Oberstadt und Bresserberg, Materborn, Kellen, Rindern, Reichswalde und Donsbrüggen werden von Käufern nicht als austauschbare Wohnlagen betrachtet. Der Grundstücksmarktbericht 2026 liefert für 2025 eine breite Datenbasis: 264 Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern, 118 geeignete Wohnungskäufe und 29 Wohnbaugrundstücke. Diese Seite trennt tatsächliche Verkäufe, amtliche Vergleichsmodelle, Bodenwerte und aktuelle Online-Angebotswerte konsequent voneinander.
Datenbasis: Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Kleve, BORIS.NRW, aktuelle Veröffentlichungen der Stadt Kleve sowie fünf am 19. August 2026 überprüfte Online-Preisquellen.
Marktentwicklung 2024 → 2025
Häuser, Wohnungen und Wohnbauland: In allen drei Segmenten stieg die Marktaktivität
Die Entwicklung ist für Kleve besonders aufschlussreich, weil nicht nur die Fallzahlen, sondern auch die Geldumsätze deutlich zunahmen. Das zeigt einen liquiden Markt – nicht automatisch steigende Preise für jedes Einzelobjekt.
Ein- und Zweifamilienhäuser 2025
264 Verkäufe und 87,83 Millionen Euro Geldumsatz
Kleve besitzt damit einen breiten Hausmarkt. 2024 waren es 216 Verkäufe mit 65,41 Millionen Euro Umsatz. Die höhere Marktaktivität verbessert die Vergleichsbasis – ersetzt aber nicht die Abgrenzung nach Gebäudeart, Ortsteil und Objektmerkmalen.
Tatsächliche Transaktionen
264 · 87.831.798 €
Diese Zahlen beruhen auf registrierten Kaufverträgen. Ein Durchschnitt aus Gesamtumsatz und Fallzahl wäre dennoch kein belastbarer Wert für ein einzelnes Haus, weil Grundstück, Wohnfläche, Bauweise und Baujahr stark variieren.
Käufervergleich
Mehr Angebot bedeutet präzisere Positionierung
In einem Markt mit 264 Hausverkäufen können Käufer stärker zwischen Materborn, Kellen, Rindern, Reichswalde, Innenstadt und angrenzenden Gemeinden vergleichen. Eine gute Preisstrategie muss deshalb nachvollziehbar erklären, warum genau dieses Haus zu genau dieser Vergleichsgruppe gehört.
Amtliches Vergleichsmodell für Häuser
2.416 €/m² Modellbasis – für Kleve mit dem Kommunalfaktor 1,01
Der Gutachterausschuss hat 1.594 geeignete Hausverkäufe aus den Jahren 2022 bis 2025 in das Modell einbezogen. 222 davon stammen aus Kleve. Der Kommunalfaktor ist nur einer von mehreren Rechenschritten.
Normierter Ausgangspunkt
2.416 €/m² × 1,01
Der reine kommunale Rechenschritt ergibt rund 2.440 €/m². Das ist kein fertiger „Hauspreis Kleve“. Anschließend werden weitere Merkmale des konkreten Hauses über das amtliche Modell angepasst.
Ausgewählte Modellfaktoren
Baujahr, Wohnfläche und Bodenwert wirken deutlich
Zusätzlich fließen Keller, Gebäudestandard, Bauweise, Grundstücksfläche und Modernisierung ein. Die Faktoren dürfen nur innerhalb des vollständigen Modells verwendet werden.
Der Grundstücksmarktbericht weist ausdrücklich darauf hin, dass die zugrunde gelegten Kaufpreise überwiegend aus innerstädtischen beziehungsweise innergemeindlichen Bereichen stammen. Abweichende Lagen müssen sachverständig angepasst werden. Der über das Modell errechnete Immobilienrichtwert ist zudem nur eine Orientierungsgröße und kein Verkehrswert nach § 194 BauGB.
Wohnungseigentum 2025
118 geeignete Kauffälle und 24,73 Millionen Euro Geldumsatz
Der Klever Wohnungsmarkt ist erheblich größer als in vielen Nachbarkommunen. 2025 wurden 15 Erstverkäufe und 103 Weiterverkäufe registriert. Dadurch müssen Neubau und gebrauchter Wohnungsbestand konsequent getrennt betrachtet werden.
Gesamtmarkt Wohnungseigentum
118 · 24.732.361 €
Die Zahl geeigneter Kauffälle stieg gegenüber 2024 um rund 34 Prozent, der Geldumsatz um knapp 48 Prozent. Das spricht für einen aktiven Wohnungsmarkt, aber nicht für ein einheitliches Preisniveau.
Innenstadt und Hochschule
Eigennutzer und Anleger kalkulieren unterschiedlich
Rund um Innenstadt, Bahnhof und Spoykanal können kleinere Wohnungen und Anlageobjekte einen anderen Käuferkreis ansprechen als größere Familienwohnungen in den äußeren Wohnstandorten. Hausgeld, Rücklagen, Beschlüsse, Vermietung und Stellplatz gehören deshalb immer zur Preisprüfung.
Neu errichtete Eigentumswohnungen 2025
11 ausgewertete Erstverkäufe: durchschnittlich 3.606 €/m²
Von den insgesamt 15 registrierten Erstverkäufen erfüllten 11 die Kriterien der detaillierten amtlichen Preisauswertung. Diese Unterscheidung ist wichtig, damit Fallzahl und Durchschnittspreis nicht miteinander vermischt werden.
Geeignete Erstverkäufe für die statistische Kaufpreisauswertung 2025.
Amtlicher Mittelwert der 11 ausgewerteten Neubauwohnungen.
Veröffentlichte Spanne der amtlichen Auswertung.
Spanne der ausgewerteten Wohnflächen: 77 bis 91 m².
Gebrauchte Eigentumswohnungen
2.193 €/m² Modellbasis – für Kleve mit dem Kommunalfaktor 1,03
Für gebrauchte Wohnungen nutzt der Gutachterausschuss ein eigenes Regressionsmodell mit 643 Kauffällen aus den Jahren 2021 bis 2025. 169 Modellfälle stammen aus Kleve.
Normierter Ausgangspunkt
2.193 €/m² × 1,03
Der reine kommunale Modellschritt ergibt rund 2.259 €/m². Der Wert gilt ausschließlich innerhalb des amtlichen Modells für Weiterverkäufe und ist kein pauschaler Kaufpreis für gebrauchte Wohnungen in Kleve.
Weitere Einflussgrößen
Wohnung und Gebäude werden gemeinsam bewertet
Zusätzlich wirken Geschosslage, Bodenwertniveau, Aufzug, Modernisierung und Balkon auf das Ergebnis. Gerade deshalb kann eine einzelne Wohnung deutlich vom kommunalen Ausgangswert abweichen.
Wohnbauland 2025/2026
29 Verkäufe – und ein deutlich breiterer Bodenmarkt als im Vorjahr
2024 wurden in Kleve neun Wohnbaugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau registriert, 2025 waren es 29. Der Geldumsatz stieg von 1,60 auf 4,16 Millionen Euro.
Gebietstypischer, erschließungsbeitragsfreier Wohnbaulandwert zum 01.01.2026.
Gebietstypisches mittleres Niveau der amtlichen Übersicht.
Oberes gebietstypisches Niveau der amtlichen Übersicht.
Flächengewichteter Mittelwert aller Klever Wohnbauland-Richtwertzonen.
Die drei Werte beschreiben gebietstypische Lagequalitäten. Die 246,02 €/m² sind dagegen ein flächengewichtetes und normiertes mittleres Bodenrichtwertniveau über die Klever Richtwertzonen. Für ein konkretes Grundstück ist immer die tatsächliche Bodenrichtwertzone entscheidend.
Aktuelles Wohnbauland
Neerfeldstraße / Goldacker schafft einen konkreten Neubauvergleich
Die Stadt Kleve führt im Baugebiet Neerfeldstraße / Goldacker seit dem 10. Juni 2026 zwei Teilgrundstücke für die Errichtung von Doppelhäusern in einer Dauervermarktung. Zum Prüftag wird Grundstück 9a als reserviert und Grundstück 9b als frei ausgewiesen.
Für Bestandsverkäufer ist diese Information kein Bodenrichtwert und kein direkter Preisvergleich. Sie zeigt aber, dass Käufer in Kleve reale Neubaualternativen besitzen und Kaufpreis, Baukosten, Wartezeit, Energieeffizienz und Außenanlagen gegen einen bestehenden Hauskauf rechnen können.
Ein Bestandsobjekt kann gleichzeitig Vorteile bieten, die ein Neubau erst schaffen muss: eingewachsener Garten, Garage, sofortige Verfügbarkeit, größere Grundstücksfläche oder bereits abgeschlossene Modernisierungen.
Mehrfamilienhäuser und gemischt genutzte Gebäude
37 Verkäufe und 18,99 Millionen Euro Umsatz – ein eigener Klever Teilmarkt
Kleve ist groß genug, dass auch Anlage- und Mehrfamilienobjekte als eigener Markt sichtbar werden. 2025 wurden 37 Drei- und Mehrfamilienhäuser beziehungsweise gemischt genutzte Gebäude mit rund 18,99 Millionen Euro Geldumsatz registriert.
Marktaktivität
37 · 18.989.970 €
Dieser Teilmarkt darf weder mit Einfamilienhäusern noch mit einzelnen Eigentumswohnungen vermischt werden. Mieterträge, Bewirtschaftung, Instandhaltung, Mietstruktur und Grundstück spielen eine deutlich größere Rolle.
Für Eigentümer
Ertrag und Substanz gemeinsam erklären
Bei einem Mehrfamilienhaus oder gemischt genutzten Gebäude zählt nicht nur die Lage. Käufer prüfen Mietverträge, tatsächliche Erträge, nicht umlagefähige Kosten, technische Substanz, Entwicklungspotenzial und Finanzierung.
Aktuelle Online-Preisquellen · Q4 2025 bis August 2026
Fünf Anbieter – bei Häusern fast 480 €/m² Unterschied
Die Onlineanbieter verwenden unterschiedliche Angebotsbestände, Zeiträume und Berechnungsmodelle. Ihre Werte sind deshalb Marktindikatoren und werden bewusst nicht als tatsächlich gezahlte Kaufpreise bezeichnet.
Häuser in Kleve
ca. 2.559–3.037 €/m²Zwischen dem niedrigsten und höchsten der fünf überprüften Modelle liegen rund 478 Euro pro Quadratmeter.
Eigentumswohnungen in Kleve
ca. 2.507–2.799 €/m²Bei Wohnungen beträgt die Spanne rund 292 Euro pro Quadratmeter.
| Anbieter / Modell | Häuser | Wohnungen | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Immowelt | 2.669 €/m² | 2.530 €/m² | 1. Juli 2026 |
| ImmoScout24 | 3.037 €/m² | 2.507 €/m² | 2026 · Abruf 19.08.2026 |
| Engel & Völkers | 2.681 €/m² | 2.799 €/m² | 2. Juni 2026 |
| Immoportal | 2.559 €/m² | 2.666 €/m² | 1. August 2026 |
| immoverkauf24 / Sprengnetter | 3.007 €/m² | 2.550 €/m² | Q4 2025 |
Wichtig: Immowelt spricht von geschätzten Preisen, Immoportal ausdrücklich von Angebotspreisen und immoverkauf24 von Angebotspreisen auf Basis des Sprengnetter-Modells. Auch die anderen Portaldaten bilden keine notariell bestätigte Kaufpreissammlung ab. Für eine Bewertung sollten diese Zahlen deshalb nur ergänzend zur amtlichen Datenbasis verwendet werden.
Warum Onlinewerte und amtliche Modelle auseinanderliegen können
2.440 €/m², 2.559 €/m² oder 3.037 €/m² können gleichzeitig korrekt gemeint sein – aber nicht dasselbe bedeuten
Der reine kommunale Schritt im amtlichen Hausmodell ergibt rund 2.440 €/m². Immoportal nennt aktuell 2.559 €/m², ImmoScout24 3.037 €/m². Diese Zahlen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, weil sie unterschiedliche Objekte, Zeiträume und Methoden abbilden.
Kaufpreissammlung
Sie dokumentiert tatsächlich beurkundete Transaktionen und bildet die amtliche Grundlage der Marktbeobachtung.
Amtliches Vergleichsmodell
Es startet bei einem Normobjekt und passt Kommune, Baujahr, Wohnfläche, Grundstück und weitere Merkmale systematisch an.
Online-Angebotsmodell
Es verarbeitet veröffentlichte Angebote beziehungsweise statistische Datenbestände und beschreibt damit eine andere Preiswelt.
Marktfähiger Angebotspreis
Er muss Objektwert, Mikrolage, aktuelle Konkurrenz und Käuferzielgruppe zu einer nachvollziehbaren Verkaufsposition verbinden.
Klever Wohnentwicklung
Materborn, Kellen, Rindern und Innenstadt verändern sich weiter
Aktuelle Bauleitplanungen zeigen, dass mehrere wichtige Wohnstandorte weiterentwickelt werden. In Materborn wurden unter anderem Verfahren an Querallee, Am Forsthaus und Gertrud-Boss-Straße behandelt. In Kellen wurden Bereiche am Klever Ring und an der Willibrordschule planerisch bearbeitet; in Rindern unter anderem Keekener Straße/Molkereiweg. Für die Innenstadt wurde das Integrierte Handlungskonzept „Innenstadt Kleve 2025“ als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen.
Neue Quartiere, Infrastruktur und städtebauliche Maßnahmen verändern Angebot und Wahrnehmung. Der Wert einer bestehenden Immobilie steigt oder fällt dadurch nicht automatisch. Entscheidend ist, wie die konkrete Lage und das Objekt im aktuellen Käufervergleich abschneiden.
Was den Einzelwert verändert
Warum zwei Klever Immobilien trotz ähnlicher Wohnfläche sehr unterschiedlich bewertet werden
Kleve besitzt genügend Marktbreite, dass Unterschiede innerhalb eines Ortsteils bereits erheblich sein können.
Mikrolage
Innenstadt, Hauptverkehrsachse, ruhige Seitenstraße, Höhenlage oder grüner Ortsrand verändern den Käufervergleich teilweise innerhalb weniger hundert Meter.
Gebäudeart
Freistehendes Haus, Doppelhaushälfte, Reihenhaus, Wohnung und Mehrfamilienhaus gehören in unterschiedliche Vergleichsgruppen.
Baujahr und Modernisierung
Das amtliche Hausmodell zeigt einen deutlichen Baujahreseinfluss. Der tatsächliche Modernisierungsstand kann diese Einordnung weiter verändern.
Grundstück und Topografie
Größe, Zuschnitt, Garten, Zufahrt, Hanglage, Nebenflächen und Bodenrichtwertzone beeinflussen Nutzbarkeit und Gesamtwert.
Energie und Folgekosten
Heizung, Fenster, Dach und energetischer Zustand werden im Vergleich mit neueren Angeboten zunehmend als Teil der Gesamtinvestition gerechnet.
Unterlagen und Gemeinschaft
Bei Häusern zählen Bauakte und Flächen, bei Wohnungen zusätzlich Hausgeld, Rücklagen, Beschlüsse und der Zustand des Gemeinschaftseigentums.
Klever Teilmärkte
Innenstadt, Höhenlagen und große Wohnorte brauchen unterschiedliche Vergleichsgruppen
Die Innenstadt und der Spoykanal besitzen einen stärkeren Wohnungs- und Anlagebezug. Materborn und Kellen sind große, heterogene Wohnstandorte mit vielen Bauphasen. Rindern verbindet dörflichen Charakter und Kernstadtnähe, während Reichswalde und Donsbrüggen stärker von Grün, Grundstück und individuellen Lagen geprägt werden.
Eine Preisrangfolge lässt sich daraus nicht seriös ableiten. Maßgeblich bleiben konkrete Straße, Grundstück, Gebäudeart und Zustand.
Innenstadt / Spoykanal
Wohnungen, Stadthäuser und Anlageobjekte werden stark nach Stellplatz, Nutzung, laufenden Kosten und tatsächlicher Erreichbarkeit verglichen.
Oberstadt / Tiergarten / Bresserberg
Freistehende Häuser und individuelle Grundstücke werden nach Höhenlage, Zufahrt, Garten, Aussicht und technischer Substanz bewertet.
Materborn
Viele Bauphasen, Familienhäuser und laufende Entwicklung erzeugen einen breiten, aber stark mikrolagenabhängigen Vergleichsmarkt.
Materborn genauer ansehen Stadtnah & vielfältigKellen
Ältere Wohnstraßen, jüngere Quartiere und Verkehrsachsen verlangen eine genaue Einordnung von Straße, Grundstück und Modernisierung.
Kellen genauer ansehen Dorfcharakter & KernstadtnäheRindern
Familienhäuser, Grundstücke und neue Wohnangebote werden mit kurzen Wegen nach Kleve und dörflicherem Alltag verbunden.
Rindern genauer ansehen Grün & individuelle GrundstückeReichswalde
Freistehende Häuser, größere Grundstücke und Randlagen erhöhen die Bedeutung von Zustand, Zufahrt und Folgekosten.
Reichswalde genauer ansehenDonsbrüggen
Individuelle Bestände und grünere Lagen sprechen Käufer an, die Grundstück und Ruhe höher gewichten und dafür Alltagswege genauer prüfen.
Bedeutung für Eigentümer
Lohnt sich ein Immobilienverkauf in Kleve aktuell?
Die 2025 deutlich gestiegenen Transaktionszahlen zeigen einen liquiden Klever Markt. Gleichzeitig bedeutet ein großer Markt mehr Auswahl für Käufer und damit einen stärkeren direkten Vergleich zwischen Lage, Zustand und Preis.
Für Eigentümer ist das grundsätzlich positiv, wenn die Immobilie realistisch eingeordnet und klar positioniert wird. Ein zu grober Stadtmittelwert reicht in Kleve aber weniger denn je, weil Käufer innerhalb der Stadt und mit Bedburg-Hau, Kranenburg, Goch oder Emmerich zusätzliche Alternativen sehen.
Eine belastbare Preisstrategie verbindet deshalb Kaufpreissammlung, amtliches Vergleichsmodell, konkrete Bodenrichtwertzone, Mikrolage und aktuelle Angebotskonkurrenz.
Vor dem Marktstart
Acht Fragen, die Klever Eigentümer vor der Preisfestlegung klären sollten
Die Breite des Klever Marktes erlaubt eine genauere Vergleichsprüfung – sie sollte auch genutzt werden.
Materborn, Kellen, Rindern oder Reichswalde reichen als Lageangabe allein noch nicht aus.
Freistehend, Doppelhaushälfte, Reihenhaus, Wohnung oder Mehrfamilienhaus benötigen unterschiedliche Vergleichsgruppen.
Das amtliche Hausmodell zeigt, dass beide Merkmale den Vergleichspreis deutlich verändern können.
Anbauten, Dachausbauten und Nebenflächen sollten vor Veröffentlichung rechtlich und flächenmäßig geklärt sein.
Dach, Fenster, Heizung, Leitungen und energetische Maßnahmen sollten mit Datum und Nachweisen dokumentiert sein.
Gebietstypische Stadtwerte ersetzen nicht den konkreten Bodenrichtwert der tatsächlichen Lage.
Aktuelle Baugrundstücke und neue Wohnprojekte erhöhen die Transparenz über Gesamtinvestitionen.
Der Angebotspreis muss Bewertung, Käuferzielgruppe und aktuelle Konkurrenz zusammenführen.
Marktpreiseinschätzung durch KEER IMMOBILIEN
So werden aus Klever Marktdaten eine objektbezogene Bewertung und eine Preisstrategie
Die große Datenbasis ist ein Vorteil – wenn sie sauber auf das Einzelobjekt reduziert wird.
Objekt vollständig erfassen
Wohnfläche, Grundstück, Baujahr, Unterlagen und rechtliche Besonderheiten werden aufgenommen und geprüft.
Mikromarkt bestimmen
Ortsteil, Straße, Gebäudeart, Bauphase und tatsächliches Käuferprofil werden voneinander abgegrenzt.
Amtliches Modell anwenden
Vergleichsfaktoren werden nur dort verwendet, wo sie zu den tatsächlichen Objektmerkmalen passen.
Boden und Konkurrenz prüfen
Bodenrichtwertzone, Neubaualternativen und aktuelle Bestandsangebote werden getrennt ausgewertet.
Preisstrategie festlegen
Aus Objektwert, Käuferzielgruppe und Wettbewerb entsteht eine nachvollziehbare Marktposition.

Ihre Einordnung vor Ort
Kleve hat genug Markt, um genauer hinzusehen – und genau das sollte man nutzen.
264 Hausverkäufe und 118 geeignete Wohnungskäufe liefern eine gute Datengrundlage. Für mich ist deshalb nicht entscheidend, möglichst viele Zahlen zu nennen, sondern die Zahlen herauszufiltern, die für das konkrete Haus oder die konkrete Wohnung wirklich belastbar sind.
Ein Familienhaus in Materborn, eine Wohnung nahe dem Spoykanal und ein freistehendes Haus in Reichswalde werden von unterschiedlichen Käufern mit unterschiedlichen Alternativen verglichen. Genau dieser Vergleich muss die Preisentscheidung tragen.
- amtliche Kaufpreisdaten, Vergleichsfaktoren und Angebotswerte methodisch sauber getrennt
- Mikrolage, Gebäudeart, Grundstück und Modernisierung objektbezogen eingeordnet
- direkter Kontakt zu Jürgen Keer als verantwortlichem Ansprechpartner
Häufige Eigentümerfragen
Immobilienpreise in Kleve seriös eingeordnet
Die Antworten unterscheiden tatsächliche Kaufverträge, amtliche Vergleichsmodelle, Bodenwerte und aktuelle Online-Angebotsdaten.
Wie aktiv war der Hausmarkt in Kleve 2025?
Warum nennt diese Seite keinen pauschalen Hauspreis für Kleve?
Was bedeutet der Kleve-Faktor 1,01 im Hausmodell?
Wie stark wirken Baujahr und Wohnfläche im amtlichen Hausmodell?
Wie aktiv war der Wohnungsmarkt in Kleve 2025?
Wie hoch waren die tatsächlichen Kaufpreise neuer Eigentumswohnungen?
Wie funktioniert das amtliche Modell für gebrauchte Wohnungen?
Wie hoch sind die gebietstypischen Wohnbaulandwerte in Kleve?
Was bedeutet das mittlere Bodenrichtwertniveau von 246,02 €/m²?
Wie aktiv war der Markt für Wohnbaugrundstücke?
Was bedeuten die aktuellen Baugrundstücke Neerfeldstraße / Goldacker für Eigentümer?
Warum zeigen Online-Portale unterschiedliche Hauspreise für Kleve?
Welche aktuellen Onlinewerte werden für Wohnungen genannt?
Welche Rolle spielen Materborn, Kellen und Rindern bei der Preisfindung?
Ist Reichswalde automatisch teurer als andere Klever Ortsteile?
Welche Bedeutung hat die Hochschule Rhein-Waal für den Wohnungsmarkt?
Wie groß ist der Klever Markt für Mehrfamilienhäuser?
Ist 2026 ein guter Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf in Kleve?
Weiterführende Informationen
Vier Wege, wenn Sie tiefer einsteigen möchten
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Immobilienpreisentwicklung
Wie Zinsen, Angebot, Nachfrage und Objektqualität die Entwicklung von Immobilienpreisen beeinflussen.
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- Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Kleve
- BORIS.NRW: Bodenrichtwerte, Immobilienrichtwerte und Immobilienpreiskalkulator
- Stadt Kleve: Baugebiet Neerfeldstraße / Goldacker
- Stadt Kleve: Ratsportal und aktuelle Bauleitplanung
- Immowelt: Immobilienpreise Kleve
- ImmoScout24: Immobilienpreise Kleve
- Engel & Völkers: Immobilienpreise Kleve
- Immoportal: Immobilienpreise Kleve
- immoverkauf24 / Sprengnetter: Immobilienpreise Kleve
Hinweis zur Aussagekraft: Sämtliche Preisangaben dienen der allgemeinen Orientierung. Amtliche Verkaufszahlen beruhen auf der Kaufpreissammlung; Vergleichsfaktoren gelten nur innerhalb der amtlichen Modelle; Bodenrichtwerte sind zonenbezogen; Online-Werte bilden Angebots-, Schätz- oder Modellmärkte ab. Die Inhalte stellen weder ein Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB noch eine verbindliche Kaufpreisprognose dar.
Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der dargestellten Angaben wird keine Gewähr übernommen. Eine Haftung für Schäden aus der Verwendung dieser Angaben ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.